Informatik, TU Wien

Schlüsseltechnologie Informatik

“…und im Übrigen sind wir der Meinung, dass die Bedeutung der Schlüsseltechnologie Informatik in Österreich stark unterschätzt wird.”

Die Kapazitätsgrenzen an der Fakultät für Informatik der TU Wien sind seit Jahren überschritten. Die MitarbeiterInnen bilden unter prekären Ressourcenbedingungen und einer permanenten Überbelastung mehr als die Hälfte (>50%) aller Informatik-Studierenden in Österreich aus – und das, obwohl es in Österreich sechs weitere universitäre Informatikstandorte gibt. Zusätzlich erbringen diese MitarbeiterInnen hervorragende wissenschaftliche Leistungen, die die Fakultät unter die Top-10 in Europa einreihen.

Die Forderungen der Fakultät nach einer deutlichen Ressourcenaufstockung werden seit Jahren ignoriert. Daher müssen die Studierendenzahlen nun leider an die vorhandenen Kapazitäten angepasst werden. Konkret wird der Zugang zu den Lehrveranstaltungen des ersten Studienjahres ab Herbst 2012 auf 420 Plätze beschränkt (bisher waren es über 1000 StudienanfängerInnen pro Jahr).

1 Informatikkompetenz schafft Wirtschaftswachstum

Einsparungen an Forschung und Entwicklung würden einem Systemausfall der IT-Wirtschaft gleichkommen, denn genau dort ist derzeit einer der stärksten Konjunktur- und Beschäftigungsmotoren in Österreich auszumachen: Für 25 Prozent des BIP-Wachstums sowie 30 bis 45 Prozent des Produktivitätszuwachses sind jene Anwendungen verantwortlich, die InformatikerInnen in Österreich entwickeln.

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2 Informatikausbildung schafft Kompetenz

Österreich verkauft am Weltmarkt kein Öl, weil es keines hat. Österreich verfügt über fast keine Rohstoffe, jedoch über einen der wichtigsten in der Informationsgesellschaft: Bildung. Kompetenzen im IKT-Bereich sind bares Geld wert.

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3 Informatikforschung schafft Innovation

Die Informatik ist eine entscheidende Innovationsquelle. Sie ist aus Wirtschaft und Alltag nicht mehr wegzudenken, weder aus den Smart Phones, die uns sagen, wo der nächste Taxistand ist, noch aus jenen IT-Lösungen, die durch gezielten Einsatz den CO2-Ausstoß drastisch reduzieren könnten, bis hin zu medizinisch-technischen Geräten, mithilfe derer höchst komplexe Operationen simuliert werden können.

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